Und er sagt noch:
„ich geh‘ nur mal eben Zigarretten holen…“

Am Wochenende war es wiedermal soweit –> BIKER-Messe in Friedrichshafen.

Die Messe besuchen wir vom Motorrad-Club schon traditionsgemäß.
Die Bikes, die zu sehen waren, sind wie immer umwerfend gewesen !

Diesmal war aber nicht nur die Technik an sich so interessant, auch viele Sonderlackierungen der Maschinen konnte man bestaunen.

Desweiteren ist der aktuelle „Trend“ unverkennbar:
sie sind zurück – die sogenannten Retro-Maschinen.

Inzwischen bietet fast jeder Hersteller ein oder mehrere Maschinen an, die aussehen, wie „anno dunnemal“.

Vorne sind sie breit gehalten, eine Homage an die „Dicken“ von damals und hinten fallen sie eher schlank aus. Der Kenner spricht hier auch gern vom Hinterteil a la „Entenbürzel“.

Die Frontlinien ähneln daher – in voller Absicht – so legendären Maschinen, wie der Z1 von 1970, Hersteller KAWASAKI. Neuauflage aktuell ist die Z900RS.

Aber auch TRIUMPH – welche zu den ältesten Motorradherstellern weltweit gehören – bieten zwei neue Modelle im alten Look an: die „Bonneville Bobber Black“ & die „Bonneville Speedmaster„.

Beide wurden in Teilen der legendären „Bonnevillevon 1959 nachempfunden.

Schließlich wird auch BMW nicht müde neue „Alte“ zu offerieren: ihre bekannte „Heritage-Serie„.
Neu ist eine geländetaugliche Boxer-Enduro: BMW R nineT Urban G/S. Sie erinnert an die erste R 80 G/S von 1980:
19″ Vorderrad, Windschild in weiß und der damals üblichen BMW-Farbkonstellation: weiß-blau mit rotem Ledersitz.


Allen neuen „Alten“ ist jedoch eines gemeinsam und unterscheidet sich frappierend von den ursprünglichen Oldtimern:
sie sind durchweg mit der allerneusten Technik ausgestattet. Dazu zählen LED Frontscheinwerfer die aussehen wie die alten, großen Runden und LED Rückleuchten, spezielles Speichen-Design, kraftvoll zupackende Bremsscheiben, Rutschkupplung, ABS, Tempomat, Wegfahrsperren und dergleichen mehr.

Im Gegensatz zu den moderneren Maschinen wie zum Beispiel einer 1200er GS von BMW wird mit der modernen Technik jedoch moderat umgegangen; will sagen, die neuen „Alten“ werden nicht mit aller möglichen Technik, die der Markt gerade hergibt, quasi „vollgestopft“. Vielmehr werden diese Techniken eher vereinzelt verbaut.

Das hat natürlich den Vorteil, das auch Fahranfänger nicht übermäßig gestresst werden und sich auf das Wesentliche konzentrieren können: erst einmal reine Fahrpraxis mit möglichst wenig Ablenkung durch die – teils auch überflüssige – Technik zu gewinnen.

Und nicht zu vergessen: umso mehr Technik verbaut ist, umso mehr kann auch kaputt gehen…

Insofern sind die neuen „Alten“ gleich doppelt reizvoll.

Aber Bilder sagen sicher mehr als Worte:

And YES, we want YOU, too !

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